Familie

Wir sind Deutschland – We Are Family
Von deutscher Familienpolitik zur Politik für deutsche Familien

Die moderne Familie

Unter dem Begriff Familie versteht die Junge Union Kreis Warendorf die moderne Kleinfamilie, welche seit Mitte der 60er Jahre die traditionelle Familie abgelöst hat. Die moderne Kleinfamilie ist eine auf Dauer angelegte Verbindung von Mann und Frau mit gemeinsamer Haushaltsführung und mindestens einem eigenen oder adoptierten Kind. Diese moderne Kleinfamilie ist zweigenerativ und zweigeschlechtlich. Eine Zweigeschlechtlichkeit halten wir für wertvoll, um den Kindern eine ausgewogene Erziehung zu ermöglichen. Familien können durch gesellschaftliche, soziale, kulturelle, politische und persönliche Geschehnisse vielfältige Formen annehmen. Hierzu zählen wir Alleinerziehende-, Patchwork-, Adoptiv-, und Großfamilien. Wir akzeptieren homosexuelle Partnerschaften, sprechen uns jedoch gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare aus.

Stellenwert in der Gesellschaft

Kinder sind unsere Zukunft – und das in zweierlei Hinsicht. Einerseits sind sie essentiell für unsere Altersversorgung. Andererseits tragen sie zum Erhalt der deutschen Bevölkerung bei. Seit 1972 liegt die Sterberate in unserem Land über der Geburtsrate. Allen Prognosen nach wird die deutsche Bevölkerung bis 2050 um ein Drittel geschrumpft sein. Diese bevölkerungspolitische Krise gräbt ein Loch in die Rentenkassen und lässt unsere deutsche Kultur nach und nach schwinden. Für uns ist klar, dass Kinder und Familien die Leistungsträger der Gesellschaft sind. Daher fordern wir, dass die Gesellschaft Rahmenbedingungen schafft, unter denen das „Projekt Familie“ möglich und attraktiv ist, dass es darüber hinaus auch eine hohe Anerkennung finden kann.

Zutaten zur erfolgreichen Familienpolitik

Man nehme:

-       Familienpolitische Maßnahmen

o    Ausbau von differenzierten, altersgerechten, qualitativen und bezahlbaren Betreuungsangeboten in häuslicher Nähe/Nähe zum Arbeitsplatz der Eltern

o    Verlässliche Betreuungs- und Unterrichtszeiten für die Schüler

o    Förderung und Anerkennung von Freizeitvereinen von Sport- und Kulturverbänden und kirchlichen Gruppen

-       Förderung, Unterstützung und Wertschätzung von Familien durch Gesellschaft und Politik

o    Familie als Maßstab für politische Entscheidungen

o    Hilfe, Information, Betreuung durch Familienzentren

o    Ansprechpartner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

-       Familienfreundliche Unternehmen

o    Familienorientierte Personalpolitik

o    Verlässliche Arbeitszeiten für die Eltern

Außerdem streben wir langfristig eine finanzielle und materielle Förderung von Familien an. Des Weiteren halten wir es für sinnvoll, wenn Unternehmen Familienbeauftragte benennen, um auf die speziellen Bedürfnisse berufstätiger Elternteile eingehen zu können.

Wem gehört die Erziehung?

Die Junge Union Kreis Warendorf spricht sich klar dafür aus, dass die Erziehung in der alleinigen Verantwortung der Eltern liegt. Die Politik ist verpflichtet, Rahmenbedingungen dazu zu schaffen, jedoch nicht berichtigt, Erziehungsmethoden vorzuschreiben. Ein engagiertes Auftreten des Jugendamtes ist zum Schutz und Wohle des Kindes als aktiver Aspekt dieser Rahmenbedingungen zu betrachten. Dem Kindergarten und der Schule kommen in diesem Zusammenhang eindeutig pädagogische Werte zu, allerdings erkennen wir diese Institutionen lediglich als Sozialisationsräume an. Die Haupterziehungsarbeit sollte in den Familien zuhause stattfinden.

Kindergarten – eine Pflicht zum Spielen?

Prinzipiell stellen wir fest, dass der Besuch eines Kindergartens für Kleinkinder wichtig ist. Sowohl sprachliche und motorische Fähigkeiten werden dort erlernt als auch soziale Kompetenzen weiterentwickelt. Es ist jedoch zu diskutieren, inwiefern die Einführung einer Kindergartenbesuchspflicht notwendig ist.

Resümee

Familien in Deutschland müssen gestärkt werden! Sie dürfen nicht länger Instrument für die Politik sein, sondern die Politik muss für Familien ausgerichtet werden!

Kinder machen den Weg frei für die Zukunft, denn sie sind Garant für eine deutsche Zukunft. Aus diesem Grund müssen sie unterstützt und gefördert werden. Diese Förderung sollte höchste Priorität in politischen Entscheidungen einnehmen.

Schon Rolf Zuckowski wusste: „Kinder sind das Größte, Kinder sind beliebt, alle Leute freu’n sich, das es Kinder gibt.“

Stand: Februar 2011
von Petra Lammerding, Marion Sendker und Stephanie Sendker

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