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11.06.2018, 17:22 Uhr | Stephan Ohlmeier
Energie der Zukunft positiv gestalten
Junge Union Kreis Warendorf: Energie der Zukunft positiv gestalten
Sendenhorst. Ist der Dieselmotor das schmutzige Schaf der Automobilbranche? Ist das Elektroauto eine sinnvolle Alternative zum Verbrennungsmotor? Und wie sieht die Stromerzeugung in der Kraftwerkslandschaft der Zukunft aus? Diese und andere Fragen haben am Donnerstagabend rund ein Dutzend Mitglieder der Jungen Union (JU) im Kreis Warendorf gemeinsam mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum im Hotel-Restaurant „Waldmutter“ diskutiert.
: v.l.: Mark Tennler, Stephanie Sendker (Beauftragte für Inhaltliches), Henning Rehbaum, MdL

„Das Thema Energie ist ein Zukunftsthema“, sagte der JU-Kreisvorsitzende Frederik Büscher: „Als JU verfolgen wir natürlich die aktuellen Entwicklungen und wollen uns eine eigene Meinung bilden.“ In einem Impulsvortrag berichtete Mark Tennler, JU-Kreisvorstandsmitglied und Maschinenbaustudent der Universität Duisburg-Essen, zunächst technische und wissenschaftliche Hintergründe. Beispielsweise erklärte er, wie Feinstaub entstehe und vermieden werden könne.

Keine Lösung sah Tennler in Fahrverboten für Dieselautos, wie sie von einigen Parteien gefordert würden: „Grundsätzlich machen Fahrverbote keinen Sinn und schaden der Umwelt eher. Durch Fahrverbote verlängert sich vielmehr die absolute Fahrtstrecke.“ Eine Meinung, die der Beckumer Unternehmer Matthias Wanger nur teilen konnte. Privat und auf Kurzstrecken nutze er zwar ein Elektroauto. Letztere seien jedoch langstreckenuntauglich: „Aufgrund meiner unternehmerischen Tätigkeit bin ich auf einen kraftvollen Diesel als Firmenfahrzeug angewiesen.“

Weiterhin wurde am Donnerstagabend darüber diskutiert, wie sich die Kraftwerkslandschaft im Rahmen des Energiewandels verändern werde. Einig waren sich alle Anwesenden, dass ein stabiles Netz für eine intakte Wirtschaft unabdingbar sei und daher keinesfalls auf das Spiel gesetzt werden dürfen. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Frequenzspannungen kritisch gesehen. Frequenzspannungen aus Osteuropa würden laut Mark Tennler bereits heute dazu führen, dass einige Uhren um ungefähr 5 Minuten vor- oder zurückgehen würden.

Der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum nutzte die Diskussionsrunde dazu, aus erster Hand über die aktuellen Maßnahmen der NRW-Koalition im Bereich „Energie“ zu berichten: „Die Energieversorgung der Zukunft muss sauber, zuverlässig und bezahlbar für Bürger und Unternehmen sein“, so Rehbaum. Um dieses Ziel zu erreichen, wolle man innerhalb der bis 2022 reichenden Legislaturperiode wichtige Weichenstellungen vornehmen.

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