Energie
15.12.2011, 18:25 Uhr
 
Positionspapier
AK-Leitung: Petra Lammerding und Stephanie Sendker

Stand April 2011

Was heizt uns an?

Die aktuelle Energiedebatte heizt nicht nur Unternehmen und private Haushalte, sondern auch unsere Gemüter an. Wen lässt schon die hitzige Diskussion um die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke kalt, während regenerative Energien gepriesen werden? Aber werden wir nicht von den Strahlen der Kernkraftgegner mit ihren unrealistischen Forderungen geblendet? Die Junge Union im Kreis Warendorf sagt: „ja!“. Denn wir als Jugendliche müssen Verantwortung für die Zukunft übernehmen und „gut“ von „böse“ unterscheiden.

Regenerative Energien treiben zukünftige Generationen an

In unserer Umgebung finden wir immer mehr Quellen erneuerbarer Energien vor, unter anderem Windkrafträder und Photovoltaikanlagen, und das ist auch gut so. Denn sie ermöglichen Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Verringerung der CO2-Emissionen. Um neben ihrer Umweltverträglichkeit auch ausreichende Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen Subventionen sinnvoll eingesetzt werden: Statt wie bisher die Produzenten mit überproportionalen Einspeisungsentgelten zu belohnen, sollte stärker in die Forschung investiert werden. Wir sprechen uns deshalb für die effiziente Förderung regenerativer Energiequellen aus, da sie uns langfristig versorgen können. Da diese zurzeit noch nicht produktiv genug sind, um die Energieversorgung aufrechtzuerhalten, sind sie wesentlicher Bestandteil eines Energiemixes.

Atomkraft – ja sicher!

Zu diesem Energiemix gehört gleichermaßen die Kernkraft. Sie übernimmt mit einem Anteil von 34 % derzeit die Grundversorgung mit Energie, da diese durch fossile und erneuerbare Energieträger alleine nicht gewährleistet werden kann. Langfristig gilt es jedoch, diese fast CO2-freie Energiequelle zu reduzieren, alleine schon aus ethischen Gründen, um die Gefährdung durch Atommüll minimal zu halten. Ein sofortiger Ausstieg aus der emissionsarmen und notwendigen Nutzung von Kernenergie hätte einen globalen Wettbewerbsnachteil für Deutschland zur Folge: Um den Restenergiebedarf zu decken, müsste sich Deutschland in eine Abhängigkeit von auswertigen Energieproduzenten begeben. Allerdings erzeugen diese ihre Energie in Kernkraftwerken, die nicht den deutschen Sicherheitsstandards entsprechen. Damit würden wir nicht nur die deutsche Wirtschaft schwächen, sondern darüber hinaus das Risiko von vermehrten Störfällen in externen Kraftwerken unterstützen.

Fukushima – ein Grund zum Handeln!

Die Vorkommnisse in Japan stimmen uns alle sehr traurig. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Menschen, die von dieser schlimmen Katastrophe betroffen sind. Doch es gilt, trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht überstürzt alle Kernkraftwerke abzuschalten. Ein sofortiger Verzicht auf Kernenergie wie es vermehrt von emotional gelenkten Geistern gefordert wird ist in Zeiten der Globalisierung höchstens ein Tropfen auf den heißen Stein. Was die nahe Zukunft der Kernkraft in Deutschland betrifft, so sollte man in Ruhe und mit gründlichster Ordnung die Situation analysieren, um dann auf dieser Grundlage rationale Entscheidungen zu treffen. Grundsätzlich wie auch in der aktuellen Diskussion sollten wir dennoch nicht in Hysterie und Opportunismus verfallen.

Sofortiger Verzicht auf Kernenergie? – Nein danke!

Es gilt, eine sowohl bezahlbare als auch umweltfreundliche Energieversorgung sicher zu stellen. Die Entscheidung für eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke darf nicht von dem Schreckgespenst Störfall abhängig gemacht werden, sondern muss von obigen illusionslosen Gründen gestützt werden. Deshalb fordert die Junge Union im Kreis Warendorf: Unsere Energiepolitik muss realistisch bleiben, oder wir werden im Dunkeln sitzen gelassen.

Schon allein wegen unseres christlichen Grundverständnisses streben wir einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt an und empfehlen deshalb folgende Energiespartipps:

http://www.junge-union.de/media/attachments/328401_ju-broschuere-energie-web.pdf

 

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